In Memoriam

Die Leichtathleten des TSV Bigge-Olsberg nehmen Abschied von Ralf Brambring. Ralf verstarb nach schwerer Erkrankung am 12. Dezember 2018 - leider viel zu früh im Alter von nur 35 Jahren.

 

Ralf Brambring zählt zu den herausragenden Sportlern in der Vereinsgeschichte des TSV Bigge-Olsberg. Schon in jungen Jahren zeigte sich sein sportliches Talent auf dem Fußballplatz und erst recht auf der Laufbahn.

So feierte Ralf schon früh überregionale Erfolge. Bereits 1996 führte er die westfälische Bestenliste seiner Altersklasse über 1000m und 2000m an. Den größten Einzeltitel seiner Karriere gewann er am 25. April 1997 in Brackwede. Dort wurde er in der Klasse M14 mit neuem Kreisrekord für den Altkreis Brilon Westfalenmeister über 3000m. Für den TSV damals der erste und bis heute einzige Westfalenmeistertitel eines Läufers auf der Bahn. Dies zeigt wie herausragend der Erfolg damals war.

 

Auch in den folgenden Jahren feierte Ralf beeindruckende Erfolge. 1998 wurde er Dritter bei den Westfalenmeisterschaften über 1000m und 3000m. Unvergessen ist auch das 3000m-Rennen bei den Westdeutschen Schülermeisterschaften 1998 im Dortmunder Rote-Erde-Stadion. In neuer persönlicher Bestzeit und als bester Teilnehmer aus Westfalen erreichte er einen hervorragenden 3. Platz.

 

1999 und 2000 wurde Ralf Südwestfalenmeister über 1500m bzw. 800m. Im Jahr 2000 qualifizierte er sich außerdem als einziger 800m-Läufer aus Westfalen für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Dresden.

 

Nach seiner Polizeiausbildung schlug Ralf auch seine sportlichen Zelte in Wuppertal auf. Zunächst startete er für den Barmer TV Wuppertal, später für LG Remscheid. Seinem Heimatverein aber blieb er stets verbunden.

 

Wir nehmen nicht nur Abschied von einem überragenden Sportler, sondern auch von einem beeindruckenden Menschen und Freund. Wir sind dankbar für die viele schönen Momente, die wir mit Ralf erleben durften und die in unserer Erinnerung weiterleben. Aber besonders dankbar sind wir Ralf für seinen Einsatz in unserer Abteilung im letzten Jahr. So lange es seine Krankheit zuließ, brachte sich Ralf in die Trainingsgestaltung des Nachwuchses ein. Gerade unsere jungen Leichtathleten profitierten von seinen Tipps und Erfahrungen.

Danke, Ralf!

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

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